Heute ist der 2. Rauchmeldertag in diesem Jahr. „Rauchmelder sind nur dann hilfreich, wenn sie im Brandfall tatsächlich Alarm geben“

Sicher in den Frühling starten – die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ empfiehlt zum Rauchmeldertag einen umfassenden Haushalts-Check:

  1. Rauchmelder testen: Testknopf drücken. Gibt der Melder ein Signal, ist das Gerät grundsätzlich betriebsbereit. Bleibt der Warnton aus, kann die Batterie leer sein. Dann sollte sie gewechselt, oder bei Geräten mit fest eingebauter 10-Jahres-Batterie der Melder ausgetauscht werden.
  2. Rauchmelder richtig reinigen: Rauchmelder sollten abgestaubt, aber nicht ausgesaugt werden. Das kann Bauteile beschädigen.
  3. Platzierung der Rauchmelder prüfen: Nutzungsänderung der Räume beachten. Ist das Arbeitszimmer jetzt eventuell ein Kinder- oder Gästezimmer? Dann muss auch hier ein Rauchmelder installiert werden!
  4. Kabel/Steckdosen/Elektrogeräte prüfen: Poröse Kabel, wackelige Stecker oder überlastete Mehrfachsteckdosen gelten als häufige Risiken. Defekte oder stark abgenutzte Teile sind zu ersetzen. Auch Elektrogeräte sollten auf sichtbare Schäden, Hitzeentwicklung oder defekte Netzteile geprüft werden.
  5. Batterien sicher lagern: Batterien kühl, trocken und dunkel lagern, dabei neue und gebrauchte Batterien nie mischen. Pole vor Kontakt mit metallischen Gegenständen schützen, damit es nicht zu Kurzschlüssen kommt. Aufgeblähte oder ausgelaufene Batterien zeitnah entsorgen. Wichtig: Bevor alte Elektrogeräte entsorgt werden, überprüfen, ob sich darin Batterien oder Akkus befinden. Diese lassen sich oft entfernen und müssen getrennt entsorgt werden.

Der nächste Rauchmeldertag findet am 13. November statt.

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