Mehrere Freiwillige Feuerwehren sowie die spezialisierte Gefahrstofeinheit (GSE) des Landkreises Märkisch-Oderland waren am Montag, den 20.04.26 rund sechs Stunden lang im Gewerbegebiet in Herzfelde im Einsatz.

Es lief ölige Flüssigkeit aus einem 540-Liter-Tank eines Transformators aus. Feuerwehrleute der GSE in Schutzanzügen untersuchten das Leck. Es bestand der Verdacht, dass es sich um sogenannte Polychlorierte Biphenyle (PCB) handeln könnte. PCB sind chemische Verbindungen, die früher unter anderem in Transformatoren und elektrischen Anlagen als Kühl- und Isoliermittel eingesetzt wurden. Sie gelten als hochgiftig, sind schwer abbaubar und können sowohl für Menschen als auch für die Umwelt gefährlich sein. Bereits geringe Mengen können gesundheitsschädlich sein, weshalb bei einem Verdacht umfangreiche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

Die GSE-Kräfte sicherten den Bereich und prüften die ausgetretene Substanz. Der Transformator wurde in einen abgedichteten Container geladen. Die Firma, auf deren Gelände der Feuerwehreinsatz stattfand, muss sich nun um eine fachgerechte Entsorgung kümmern.

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