{"id":4230,"date":"2021-03-13T10:39:16","date_gmt":"2021-03-13T09:39:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kfv-mol.de\/Wordpress\/?p=4230"},"modified":"2021-03-13T10:39:18","modified_gmt":"2021-03-13T09:39:18","slug":"feuerwehr-waehrend-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kfv-mol.de\/Wordpress\/Artikel\/feuerwehr-waehrend-corona\/","title":{"rendered":"Feuerwehr w\u00e4hrend Corona"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Br\u00e4nde, St\u00fcrme, die Schweinepest und vieles andere mehr haben im vergangenen Jahr die Feuerwehr in M\u00e4rkisch-Oderland besch\u00e4ftigt. Corona war aber eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>MOZ &#8211; Lokalredaktion Strausberg <\/strong>hat im &#8222;M\u00e4rkischen Echo&#8220; f\u00fcr jeweils ganzseitige Berichte in den zur\u00fcckliegenden Wochen neun Freiwillige Feuerwehren in St\u00e4dten und Gemeinden des Altkreises Strausberg besucht, sich in deren Ger\u00e4teh\u00e4usern umgeschaut und mit den Wehrf\u00fchrern \u00fcber das zur\u00fcckliegende Jahr gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend dazu einen Bericht von <strong>Irina Voigt<\/strong> und die Stellungnahme unseres Kreisbrandmeistes Sebastian Nestroy:<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr gab es bisher noch keine der ansonsten \u00fcblichen Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren. Die Treffen sind traditionell Anlass, Bilanz zu ziehen, Bef\u00f6rderungen vorzunehmen, Ehrungen und Auszeichnungen zu vergeben. Und sie sind ein beliebter Grund, in geselliger Runde zusammenzukommen, sich mit Freunden und Familienangeh\u00f6rigen zu treffen \u2013 mit genau denen, die das Jahr \u00fcber oft R\u00fccksicht nehmen und manches Mal hintenan stehen, wenn die Sirene oder die Pieper zum Einsatz rufen. Zu kurz gekommen ist in diesem Jahr bisher auch die \u00f6ffentliche W\u00fcrdigung der Leistungen durch die Verwaltungen von Gemeinden oder St\u00e4dten als Tr\u00e4ger des Brandschutzes. <\/p>\n\n\n\n<p>Die MOZ hat in den zur\u00fcckliegenden Wochen neun Freiwillige Feuerwehren in St\u00e4dten und Gemeinden besucht, sich in deren Ger\u00e4teh\u00e4usern umgeschaut und mit den Wehrf\u00fchrern \u00fcber das zur\u00fcckliegende Jahr gesprochen. Immer wieder ging es dabei um die besonderen Probleme, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Mancherorts wurden die Schulungen und Trainingseinheiten ausgesetzt, in Vogelsdorf beispielsweise organisierte man 1:1-\u00dcbungsstunden, in M\u00fcncheberg richtete die Wehrf\u00fchrung den Versammlungsraum mit gleich zwei Whiteboards so her, dass alle Hygieneanforderungen eingehalten werden konnten. <\/p>\n\n\n\n<p>Kreisbrandmeister Sebastian Nestroy lobt in diesem Zusammenhang das Engagement der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zwischen H\u00f6now und M\u00fcncheberg. \u201eIch bin mir ziemlich sicher, dass der Trainingsstand bei unseren Einsatzkr\u00e4ften bereits vorher auf gutem Niveau gewesen ist. Wir k\u00f6nnen daher davon ausgehen, dass uns die kleine Pause vielleicht auch ganz gut getan hat. Grunds\u00e4tzlich gab es keine Einschr\u00e4nkungen bei der Einsatzbereitschaft und alle anfallenden Eins\u00e4tze konnten in gewohnter Weise abgearbeitet werden\u201c, sch\u00e4tzt er die Lage ein. Die Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr h\u00e4tten einen guten Ausbildungsstand, sagt Nestroy. \u201eDie Herausforderungen werden darin liegen, die durch die Pandemie ausgefallenen Lehrg\u00e4nge zum Truppf\u00fchrer, Maschinisten, Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4ger und Sprechfunker nachzuholen und nat\u00fcrlich den Bedarf f\u00fcr 2021 zu decken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kfv-mol.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/w991_h557_x750_y420_4e51c7b859c884b3.jpeg\"><img decoding=\"async\" width=\"782\" height=\"556\" data-src=\"https:\/\/www.kfv-mol.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/w991_h557_x750_y420_4e51c7b859c884b3.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4231 lazyload\" data-srcset=\"https:\/\/kfv-mol.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/w991_h557_x750_y420_4e51c7b859c884b3.jpeg 782w, https:\/\/kfv-mol.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/w991_h557_x750_y420_4e51c7b859c884b3-300x213.jpeg 300w, https:\/\/kfv-mol.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/w991_h557_x750_y420_4e51c7b859c884b3-768x546.jpeg 768w\" data-sizes=\"(max-width: 782px) 100vw, 782px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 782px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 782\/556;\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Weiter m\u00fcsse ein Augenmerk auf die Fortbildung der F\u00fchrungskr\u00e4fte gelegt werden. Man werde sich vor allem dem Thema Langzeitlagen und deren Herausforderungen stellen m\u00fcssen. \u201eDas daf\u00fcr erforderliche Management muss ausgebildet und regelm\u00e4\u00dfig trainiert werden. Entsprechende Konzepte sind erarbeitet. Leider konnten sie wegen der Corona-Pandemie noch nicht angewandt werden\u201c, sagt Nestroy.<\/p>\n\n\n\n<p>Das vergangene Jahr erforderte zwar bei den Zusammenk\u00fcnften in der Freizeit, den Einsatzauswertungen im Nachhinein, bei den Pr\u00e4sentationen der Wehren, bei den Treffen mit Kindern in Schulen und Kitas einige Abstriche. Aber beim Einsatzgeschehen wurde von den Kameraden \u201edas \u00dcbliche\u201c verlangt. \u201eUnd es gab Eins\u00e4tze, die weit \u00fcber das hinaus gingen\u201c, sagt Nestroy. Eins\u00e4tze, bedingt durch extreme Wetterlagen, langanhaltende Hitze und Trockenheit oder mehrfach im Jahr orkanartige St\u00fcrme mit massiven Regenf\u00e4llen, bis hin zum Tornado in Teilen der Region um Strausberg und Altlandsberg, haben sich \u201ezur Regelm\u00e4\u00dfigkeit&#8220; eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir werden auch in Zukunft weiter mit diesen Herausforderungen leben m\u00fcssen\u201c, sagt der Kreisbrandmeister. Noch nie sei die Brandschutzeinheit im Landkreis so oft gefordert worden, wie in den zur\u00fcckliegenden drei Jahren. \u201eDas ist ein Zeichen, dass wir uns als Feuerwehr mehr mit dem Thema der Langzeitlage besch\u00e4ftigen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Stolz f\u00fchrten die Kameraden zuletzt in jedem der Ger\u00e4teh\u00e4user ihre Anschaffungen vor. Da wurden neue Tankl\u00f6schfahrzeuge, Mannschaftstransportwagen und neu angeschaffte Kleidung f\u00fcr Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4ger gezeigt oder neue Helme. F\u00fcr die F\u00fchrungsunterst\u00fctzung wurde eine hochmoderne Drohne beschafft, die in Vogelsdorf stationiert ist. Diese kam, wie auch die neue mobile F\u00fchrungsstelle, bereits bei der Suche nach an der Schweinepest verendeten Wildschweinen zum Einsatz. \u201eDer Zustand der Feuerwehrger\u00e4teh\u00e4user gerade im Altkreis Strausberg recht gut. Ich sehe hier aktuell keine gro\u00dfen Probleme, da nach meiner Auffassung die Tr\u00e4ger des Brandschutzes dies ganz gut im Blick haben\u201c, sagt Nestroy.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es wurden auch W\u00fcnsche laut. Im Hoppegartener Ger\u00e4tehaus sei es viel zu eng, hie\u00df es. Mancherorts fehlten noch Voraussetzungen f\u00fcr das von Arbeitsschutz und Hygiene nach Eins\u00e4tzen gebotene Schwarz-Wei\u00df-Prinzip. Und in manch einer Wehr tr\u00e4umt man von einer Waschhalle oder auch ausreichenden Parkpl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie geht der Landkreis mit diesen W\u00fcnschen um? Sebastian Nestroy erkl\u00e4rt: \u201eGanz allgemein gesprochen nimmt auch der Landkreis seine Aufgabe sehr ernst und ist, was die investiven Mittel angeht, sehr gut aufgestellt. Auch bei der Unterst\u00fctzung kleinerer Wehren \u00fcber das Kreisentwicklungsbudget wird hier ein guter Weg beschritten.\u201c Der Landkreis habe seine Gefahrstoffeinheit mit einem neuen Ger\u00e4tewagen Gefahrgut ausgestattet. Und es wurde eine neue mobile F\u00fchrungsstelle beschafft. \u201eAllein diese beiden Posten stellen eine Investition von gut 900.000 Euro dar.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00e4nde, St\u00fcrme, die Schweinepest und vieles andere mehr haben im vergangenen Jahr die Feuerwehr in M\u00e4rkisch-Oderland besch\u00e4ftigt. Corona war aber eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen. 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