{"id":1211,"date":"2013-07-16T09:44:24","date_gmt":"2013-07-16T08:44:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kfv-mol.de\/Wordpress\/?p=1211"},"modified":"2013-07-16T09:44:24","modified_gmt":"2013-07-16T08:44:24","slug":"6-thesen-zur-personaldiskussion-bei-den-freiwilligen-feuerwehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kfv-mol.de\/Wordpress\/Artikel\/6-thesen-zur-personaldiskussion-bei-den-freiwilligen-feuerwehren\/","title":{"rendered":"6 Thesen zur Personaldiskussion bei den Freiwilligen Feuerwehren"},"content":{"rendered":"<p>Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes hat im Zusammenhang mit mehreren Zeitungsartikeln insbesondere in der MOZ und verschiedenen Diskussionen und \u00dcberlegungen in Feuerwehrkreisen und in Amts-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen folgende gemeinsame Positionen erarbeitet und stellt sie ebenfalls zur Diskusion:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Die derzeitige Diskussion \u00fcber zu wenige Einsatzkr\u00e4fte ist eine Zukunftsdiskussion. Z.Z. haben wir \u00fcberwiegend eine ausreichende Personalst\u00e4rke. Aber nicht \u00fcberall ist die Tageseinsatzbereitschaft gesichert. Das ist nicht neu und organisatorisch durch die gleichzeitige Alarmierung mehrerer Feuerwehren l\u00f6sbar.<\/li>\n<li>Das fl\u00e4chendeckende System der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland, \u00d6sterreich und der deutschsprachigen Schweiz ist einmalig in der Welt und dient anderen L\u00e4ndern als Vorbild. Nur so k\u00f6nnen gro\u00dffl\u00e4chige Katastrophen wie Waldbr\u00e4nde, \u00dcberflutungen und andere Schadenslagen schnell und wirksam bek\u00e4mpft werden. Das Aufgeben dieses Systems durch \u201eZusammenlegungen\u201c von Feuerwehren, das nichts anderes ist als Feuerwehren aufzul\u00f6sen, darf ohne Not nicht zugelassen werden. Hier stecken oft nur kurzfristig gedachte finanzielle Motive dahinter.<\/li>\n<li>Eine \u201eZusammenlegung\u201c von Feuerwehren ist ohnehin bereits erfolgt, da die Feuerwehren eines Amtes, einer Stadt oder Gemeinde organisatorisch bereits unter einer F\u00fchrung zusammengelegt sind. Es geht also nur um Schlie\u00dfung von Standorten. Aber gerade diese Standorte mit Mannschaft, geeigneter Einsatztechnik und Ger\u00e4tehaus in den D\u00f6rfern sichern das fl\u00e4chendeckende System und die schnellste Ersthilfe. Auch sollte das Wirken der Feuerwehr als oft einziger \u201eVerein und Kulturtr\u00e4ger\u201c nicht untersch\u00e4tzt werden.<\/li>\n<li>Hauptamtliches Personal bedeutet hohe Personalkosten und w\u00fcrde die Einsatzbereitschaft nur in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten und Gemeinden sichern, die ohnehin auch weiterhin Personalressourcen zur ehrenamtlichen Mitarbeit haben. Auf dem \u201eflachen Lande\u201c hilft das nicht.<\/li>\n<li>Nach wie vor ist die Jugendfeuerwehr der beste \u201eNachwuchslieferant\u201c f\u00fcr Einsatzkr\u00e4fte. Hier darf das Engagement nicht nachlassen! Unbestritten ist, dass nicht alle Jugendfeuerwehrleute der Feuerwehr erhalten bleiben, aber das ist langgelebte Praxis.<\/li>\n<li>Die L\u00f6sung des k\u00fcnftigen Personalproblems der Freiwilligen Feuerwehren kann nur in der wirksamen St\u00e4rkung des Ehrenamts und den Kampf um jeden Standort der Feuerwehr liegen. Dazu geh\u00f6rt in erster Linie das Bem\u00fchen seitens der Politik mit der \u00f6rtlichen Wirtschaft und vor allem der \u00f6ffentlichen Verwaltung (z.B. Hausmeister\/Bauhof) f\u00fcr Feuerwehrleute in Wohnortsn\u00e4he Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. Die Schlie\u00dfung von Feuerwehrstandorten darf nur der allerletzte Schritt nach dem Motto: \u201eWo nichts ist, ist auch nichts zu sch\u00fctzen\u201c sein.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes hat im Zusammenhang mit mehreren Zeitungsartikeln insbesondere in der MOZ und verschiedenen Diskussionen und \u00dcberlegungen in Feuerwehrkreisen und in Amts-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen folgende gemeinsame Positionen erarbeitet und stellt sie ebenfalls zur Diskusion: &nbsp; &nbsp; Die derzeitige Diskussion \u00fcber zu wenige Einsatzkr\u00e4fte ist eine Zukunftsdiskussion. 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